Ehrenurkunde für das Krematorium Wien

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Anerkennung für Unterstützung der Kinderkrebsforschung

Das Krematorium Wien hat von der St. Anna Kinderkrebsforschung eine Ehrenurkunde verliehen bekommen. „Herzlichen Dank für die Unterstützung seit 8 Jahren. Sie leisten einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Kinderkrebs“, heißt es auf dieser.

Wiederverwertung

Hintergrund ist folgender: Im Zuge des Kremierungsablaufes werden unmittelbar nach der Verbrennung eventuell vorhandene medizinische Implantate (Platten, Schrauben etc.) von Hand separiert. Danach wird in der sogenannten Aschenmühle die Asche durch einen Magneten von metallischen Bestandteilen (kleinere Eisenstifte etc.) befreit. Die Trennung der metallischen Rückstände und Implantate von der Knochenasche erfolgt deshalb, da diese bei einem Verbleib in der Aschenmühle selbige beschädigen würden. Außerdem wären die Implantate zu groß für die Aschenkapseln der Urnen.

Die übriggebliebenen Materialien werden anschließend mit dem Einverständnis des Begräbnisbestellers verwertet. Das heißt, sie werden vom Krematorium Wien an ein Recycling-Unternehmen verkauft und für die Herstellung von neuen Produkten wiederverwendet (Kobalt kann z.B. für die Herstellung von Autobatterien für E-Autos verwertet werden). Der daraus erzielte Erlös kommt zur Gänze karitativen Zwecken zugute.

Kampf gegen Kinderkrebs

Im Krematorium Wien, dem größten Österreichs, werden jährlich mehr als 6.500 Kremationen durchgeführt. Die Tätigkeit erfordert einen pietätvollen Umgang mit den Verstorbenen aber auch ein hohes Maß an gesellschaftlicher Verantwortung.Etwa 2.700 kg Kremationsrückstände pro Jahr werden von der Recycling-Firma abgeholt. Dieser Erlös wird vom Krematorium Wien seit acht Jahren an die St. Anna Kinderkrebsforschung gespendet.

„Über dieses Zeichen der Anerkennung freuen wir uns natürlich sehr. Wir sind stolz darauf, den so wichtigen Kampf gegen Kinderkrebs zu unterstützen. Als größtes Unternehmen der Branche, sehen wir es als unsere Pflicht an, aktiv an der positiven Gestaltung unserer Gesellschaft teilzunehmen. Das spiegelt sich in unserer Umweltpolitik oder auch in unserer gelebten sozialen Verantwortung wieder“, so Geschäftsführer Dr. Peter Janovsky über die Verleihung der Ehrenurkunde.

Mehr Informationen zur Kinderkrebsforschung und eine Möglichkeit zu spenden gibt es hier.